Früher dachte man, es sei am besten, nicht mit dem Kind über das Stottern zu sprechen. Man befürchtete, das Kind könnte erst dadurch auf das Stottern aufmerksam werden und es könnte sich dadurch verschlimmern.
Selbst sehr junge stotternde Kinder merken jedoch, dass sie unflüssig sprechen. Dem Kind kann das Stottern sehr unangenehm sein und es kann ängstlich oder frustriert reagieren. Es gibt keinen Grund, Stottern zu tabuisieren. Wenn daraus ein Geheimnis gemacht wird, über das nicht gesprochen werden darf, glaubt das Kind, es müsse sich dafür schämen. Dies kann das Stottern verstärken.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Stottern und trösten Sie es, wenn Sie merken, dass es darunter leidet. Sie können z. B. Anteil nehmen, indem Sie sagen: "Das war jetzt anstrengend, nicht?" oder "Da hat dein Mund gerade nicht das gemacht, was du wolltest." Wenn Ihr Kind noch sehr jung ist und das Wort "Stottern" noch nicht kennt, können Sie es umschreiben, indem Sie z. B. sagen, die Wörter hüpfen manchmal oder bleiben stecken.
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