Beim Singen, Flüstern, Sprechen im Chor oder im Takt oder mit Hilfe von technischen Hilfsmitteln, die z.B. die eigene Stimme über Kopfhörer höher, tiefer oder verzögert wiedergeben, können stotternde Menschen flüssiger sprechen. In anderen Situationen kann Stottern verstärkt auftreten, wie etwa beim Telefonieren oder beim Sprechen mit bestimmten Personen. Während einige dieser Effekte auf frühere Erfahrungen mit dem eigenen Stottern zurückgeführt werden können, beruhen andere vermutlich auf Veränderungen der Art und Weise, wie die eigene Sprache produziert und verarbeitet wird.
Die Schwere des Stotterns nimmt meist ab, wenn mit einem Kleinkind, einem Haustier oder alleine gesprochen wird. Stottern wird also durch kommunikativen Druck verstärkt.
Bei Kindern tritt Stottern häufig phasenweise auf. Phasen mit starkem Stottern können sich mit Phasen abwechseln, in denen das Kind völlig fließend spricht. Die Gründe hierfür sind oft nicht ersichtlich. Stottern kann aber z.B. bei Anstrengung, Müdigkeit oder Aufregung zunehmen.
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