Fast alle Kinder sprechen unflüssig. Sie haben normale Sprechunflüssigkeiten, zu denen Wiederholungen von mehrsilbigen Wörtern oder von Satzteilen, Satzabbrüche und Pausen zählen. Eltern machen sich üblicherweise nur bei Sprechunflüssigkeiten Sorgen, die für Stottern typisch sind: Blockaden, Dehnungen und Wiederholungen von Wortteilen. Diese Sprechunflüssigkeiten gehören nicht zur normalen Sprachentwicklung, sondern sind eine Störung des Sprechens.
Eine normale Sprechunflüssigkeit ist zum Beispiel: "Ich will - ich will den Ball." Stottern könnte sich dagegen so äußern: "I-i-ich will den Ball."
Wenn sich das Kind deutlich anstrengt, um Wörter herauszubekommen, sein Atem stockt, es Wörter oder Laute vermeidet oder Angst vor dem Sprechen hat, dann sind dies weitere Anzeichen für Stottern.
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